
Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)
Hans-Meinert Redlin
Im Anschluß an einen gut besuchten Kongreß der AfB zum Thema
"Aufbruch zu neuen Ufern: Schulprogramme"
in der IGS Neumünster-Faldera fand am 5. Dezember 1998 eine
Mitgliedervollversammlung der AfB Schleswig-Holstein statt.
Die Wahlen zum Landesvorstand ergaben folgende Zusammensetzung:
Vorsitzender:
Hans-Meinert Redlin, Rendsburg-Eckernförde
Stv. Vorsitzender:
Dr. Rolf Kuhl, Lübeck
Beisitzerinnen:
Antje Gieth, Hzgt. Lauenburg
Gerda Petrich, Ostholstein
Christine Pluhar, Schleswig-Flensburg
Beisitzer:
Georg Schopenhauer, Lübeck
Jürgen Templin, Dithmarschen
Außerdem wurden Delegierte zur Bundeskonferenz und zum Bundesausschuß gewählt.
Der AfB-Landesvorstand hat sich vorgenommen, die bildungspolitische Diskussion
in der SPD anzuregen, die programmatische Arbeit der Partei zu profilieren und
die aktuelle Bildungspolitik in Landtagsfraktion und Landesregierung zu begleiten.
Dabei versteht sich die AfB als Scharnier zwischen den im Bildungsbereich tätigen
Parteimitgliedern und den Gremien des Landesverbandes wie auch zu den handelnden
Personen in der Bil-dungspolitik des Landes. Die Auffassung der AfB zu wichtigen
Themen werden im Lan-desvorstand erarbeitet. Traditionell beteiligen sich weitere
interessierte Mitglieder an der Diskussion.
Es ist gelungen, Arbeitsstrukturen zu bilden, die ein konstruktives Einwirken der
AfB auf die Bildungspolitik ermöglichen. Denn Ziel ist es nicht, nachträglich über
kritikwürdige Entscheidungen zu lamentieren oder gute Entscheidungen zu beklatschen,
sondern in die aktuelle Meinungs- und Willensbildung hineinzuwirken mit den
Vorstellungen derjenigen SPD-Mitglieder, die im Bildungsbereich als Praktikerinnen
und Praktiker tätig sind wie auch diejenigen, die an Bildungspolitik interessiert sind.
Der AfB-Landesvorstand tagt deshalb grundsätzlich mitgliederoffen. Darüber hinaus
wird er im Laufe des Jahres 1999 versuchen, auch in den Kreisen arbeitsfähige
Arbeitsgemeinschaften zu gründen, die möglichst viele Menschen aus dem Bildungsbereich
der SPD in die aktuelle Diskussion um die Bildungspolitik einzubinden. Von dieser
Meinungsbildung soll die Landespolitik profitieren, in dem sie gute Argumente aus der
Mitgliedschaft aufgreift und damit zu einer Bildungspolitik in Landtag und Regierung kommt,
die auf breite Zustimmung innerhalb der SPD und in der Gesamtbevölkerung stößt.
Die AfB ist entschlossen, im Bereich der Bildungspolitik an einer tragfähigen Mehrheit
für die Landtagswahl im Februar 2000 mitzuarbeiten und geht davon aus, daß Landesregierung
und Landtagsfraktion wie auch der SPD-Landesvorstand zusammen mit der AfB am gleichen
Strang ziehen - und zwar in die selbe Richtung!
